Grundlagenermittlung

 

Die Klärung der individuellen Aufgabenstellung, als auch eine erste Verständigung über den erwarteten Umfang unsrer Tätigkeit, steht meist zu Beginn unserer Beauftragung. Bei Modernisierungen, An- und Umbauten, nehmen wir häufig auch zunächst eine erste Objektbegehung vor und informieren uns schon vorab über die baurechtlichen Rahmenbedingungen und Bindungen.

Bei Neubauvorhaben sollte vorab eine Besichtigung des Baugrundstücks durchgeführt werden.

Nachdem die Aufgabenstellung und auch eventuelle Rahmenbedingungen erfasst bzw. mit dem Auftraggeber/ Bauherren besprochen sind, steht auch die Verständigung über die Vergütung unserer Tätigkeit an.

Als Grundlage für die Verständigung über das Architektenhonorar wurde die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI -  geschaffen. Gemäß der Bauaufgabe und des geplanten Umfangs unserer Tätigkeit können hier individuelle Honorarvereinbarungen getroffen werden.

In der weiteren Bearbeitung können bei Aufgaben an bestehenden Gebäuden meist weitere Grundlagenermittlungen, wie z. B. Recherchen nach vorhandenen Planunterlagen, Einsichtnahme in Bauakten, Beschaffung aktueller Lagepläne bzw. Flurkarten, örtliche Aufmaße, Untersuchungen bzw. Analysen der vorhandenen Bausubstanz, sowie auch Fotodokumentation, erforderlich werden.

Häufig werden auch Bestandspläne erforderlich, die sich mit CAD-System zu Genehmigungs- und Ausführungsplänen weiter bearbeiten und auch elektronisch archivieren lassen. Bei fehlen entsprechender Bauzeichnungen, bzw. bei nicht dokumentierten Veränderungen, muß oft der Bestand vor Ort aufgemessen werden. Die Genauigkeit des Aufmaßes und der daraus erstellten Bestandspläne, sowie auch der Ermittlung und Dokumentation von Veränderungen, Baumängeln oder Schäden, hängt von der jeweiligen Situation und Bauaufgabe ab. Die Erstellung der erforderlichen Bestandspläne bzw. Dokumentation gehört auch zur Grundlagenermittlung.